Vitali Falt-Pedelec Antriebstechnik

Vitali Falt-Pedelec Antriebstechnik
Die beiden Vitalisten Eberhard aus Kassel und Dieter aus Hamburg

Dank modernster Vorderrad-Antriebsstechnik bezwingt das Vitali Falt-Pedelec steile Anstiege

Das Vitali Antriebskonzept für 20" Falt-Pedelec

Erhard Mott testet bei jeder Gelegenheit seine Vitalis. Nach vielen Jahren stetiger Verbesserungen sind die Vitali Produkte ausgereift.
Erhard Mott testet bei jeder Gelegenheit seine Vitalis. Nach vielen Jahren stetiger Verbesserungen sind die Vitali Produkte ausgereift.
Der Prototyp des ersten Vitalis mit Mittelmotor wurde nur zwei mal gebaut. Nach der ersten Probefahrt wurde dieses Konzept wegen mangelnder Leistung am Berg und zu geringer Reichweite wieder aufgegeben. Die Folgemodelle waren bereits mit Vorderradmotor au
Der Prototyp des ersten Vitalis mit Mittelmotor wurde nur zwei mal gebaut. Nach der ersten Probefahrt wurde dieses Konzept wegen mangelnder Leistung am Berg und zu geringer Reichweite wieder aufgegeben.

"Als ich im Jahr 2007 das Falt-Pedelec-Projekt begann, war noch Pionierzeit in der E-Bike-Welt. Auf Anraten eines "E-Bike Experten" baute ich das erste E-Bike Faltrad mit einem Mittelmotor. Nach der ersten Probefahrt war mir klar, dass der Mittelmotor für meine Ansprüche zu wenig Leistung hatte und daher zukünftig nicht in Frage kommt. Der nächste Prototyp wurde mit einem Vorderradmotor ausgestattet. Obwohl zu dieser Zeit keine 20" Motoren erhältlich waren und ich einen langsam drehenden 28" Motor einspeichen musste, wurde eine Höchstgeschwindigkeiten von 20 km/h erreicht. Die Bergsteigfähigkeit war deutlich besser als an allen anderen großen Pedelecs. Viele weiteren Entwicklungschritte mussten jedoch noch gemacht werden, um zur jetzigen Modellreife zu gelangen. In den folgenden Abschnitten erkläre ich Ihnen anschaulich die einzelnen Antriebs-Komponenten, Ihr Erhard Mott"

Vitali Faltpedelec Vorderrad-Motor

Der starke Vitali Falt-Pedelec Vorderrad-Motor
Der starke Vitali Falt-Pedelec Antrieb: Vorderradmotor mit Planetengetriebe im kleinen 20" Laufrad.
Der Prototyp des ersten Vitalis wurde nur zwei mal gebaut. Nach der ersten Probefahrt wurde dieses Konzept wegen mangelnder Leistung am Berg und zu geringer Reichweite wieder aufgegeben. Die Folgemodelle waren bereits mit Vorderradmotor ausgestattet. Den
Wenn die Kette auf dem kleinen Zahnrad liegt treten Sie bei gleicher Fahrgeschwindigkeit häufiger aber auch leichter als wenn die Kette auf den großen Zahnrädern läuft. Dieses Prinzip gereicht den kleinen 20" Vitalil Laufrädern zum großen Vorteil!
Das Planetengetriebe erhöht das Drehmoment des Motors und reduziert dadurch den Energieverbrauch...
...getriebelose Radnabenmotoren haben ihren idealen Wirkungsgrad bei hohen Drehzahlen. Bei den niedrigen Umdrehungsgeschwindgkeiten in einem E-Bike haben die Motoren deshalb am Berg einen relativ hohen Stromverbrauch.

Auf das Drehmoment kommt es an
Im Vitali Falt-Pedelec wird ein bürstenloser Radnabenmotor mit Planetengetriebe verwendet. Der Motor läuft durch die hohe Drehzahl im optimalen Drehzahlbereich mit dem höchsten Wirkungsgrad und verfügt über ein enormes Drehmoment. Da der Motor in einem 20" Laufrad eingespeicht ist, dreht sich das treibende Rad auf gleicher Strecke häufiger und deshalb leichter als ein großes Laufrad. Das gleiche physikalische Prinzip kennt jeder von einer Kettenschaltung: je kleiner das vordere Kettenblatt gewählt wird, umso häufiger werden die Pedale bewegt und umso leichter lässt sich treten. Deshalb zieht ein Vitali Falt-Pedelec am Berg stärker als die meisten Elektroräder und ist im Stromverbrauch extrem sparsam.

Der Vitali Motor ist für Dauer-Höchstleistung ausgelegt
Der Vitali Motor kann praktisch ständig unter Volllast ohne Überhitzung gefahren werden und ist besonders in bergigen Gegenden und bei schweren Personen ideal. Die große Kraft, der geringe Stromverbrauch, das geringe Gewicht und die kaum hörbaren Motorgeräusche sind daher die idealen Voraussetzungen für den unverwüstlichen Vitali Falt-Pedelec Antrieb.

So wird Durchrutschen des Vorderradmotors vermieden
Damit das Vorderrad auf losem Untergrund oder auf nassen Bergstrecken nicht durchrutscht, wird der Vitalimotor sanft angesteuert. Durch das Verstellen des Lenkers und Sattels nach vorne wird das Fahrergewicht nach vorne verlagert. Damit erhöht sich der Anpressdruck des Vorderrades auf die Fahrbahn. Sollte doch mal der Motor durchrutschen, schalten Sie einfach die Geschwindigkeit zurück auf Stufe 1 oder 2. Dann reduziert sich die Motorkraft und die Tretkraft am Hinterrad wirkt stärker. Damit haben Sie einen Allradeffekt und kommen überall durch.

Da es viele Elektroräder mit schlecht dosierbarem Vorderradantrieb gibt, hat sich leider eine weitläufige falsche Meinung über diese Antriebstechnik gebildet.

Anmerkung
Unsere Vorderrad-Motoren haben im 20" Vitali Falt-Pedelec so viele Vorteile, dass derzeit keine Entwicklungen mit einem Mittelmotor vorgesehen sind.

Akku Tankinhalt nach Bedarf

Der Vitali Akku wird in den System-Gepäckträger eingeschoben und abgeschlossen. Auf dem Gepäckträger befestigen wir auf Wunsch mit 4 x rostfreien 5mm Inbusschrauben ein Klick Fix Gepäckträgeradapter.
Der Vitali Akku wird in den System-Gepäckträger eingeschoben und abgeschlossen. Auf dem Gepäckträger befestigen wir auf Wunsch mit 4 x rostfreien 5mm Inbusschrauben ein Klick Fix Gepäckträgeradapter.
Deutlich zu erkennen sind die beiden + / - Messingkontakte, die unser Serviceteam dauerhaft mit Polfett versiegelt.
Deutlich zu erkennen sind die beiden + / - Messingkontakte, die unser Serviceteam dauerhaft mit Polfett versiegelt.

Die Akkus eines Vitali Falt-Pedelec werden in 4 Leistungsstärken angeboten. So kann jeder für seinen persönlichen Verwendungszweck und Bedarf den optimalen Akkutyp wählen. Da die natürliche Kapazitätseinbuße bei Li Ion Akkus bei etwa 7% jährlich liegt macht es durchaus Sinn, einen Akku mit einer höheren Kapazität zu wählen. Während der in der Leistung zu knapp bemessene Akku nach 2 bis 3 Jahren eventuell nicht mehr ausreicht, hat der stärkere Akku Leistungsreserven und muss noch nicht ausgetauscht werden.

Ladegerät und Ladezeit
Das Vitali Ladegerät lädt mit 2 Ampere Strom. Das bedeutet, wenn ein Akku restlos entladen wäre dauert der Ladevorgang bei einem

Akku _7,0Ah : 2A ~3,5 Std.
Akku 10,4Ah : 2A ~4,5 Std.
Akku 11,6Ah : 2A ~ 6,0 Std.
Akku 13,0Ah : 2A ~ 6,5 Std.
Akku 15,6Ah : 2A ~ 8,0 Std.

Zwischenladen bei einer Mittagsrast
Mit dem 2 Ampere Ladegerät lohnt sich das Zwischenladen auf alle Fälle, da in einer Stunde 2 Ampere Strom nachgeladen werden. Das entspricht etwa einer Reichweite von 12 km pro Stunde Ladezeit. Ein Mittagessen dauert meist mit Bestellen usw. 1,5 Stunden. Das entspricht etwa 20 Kilometer mehr Reichweite. Das ist schon was! Der weitere Effekt des Zwischenladens ist der, dass damit die Lebenszeit des Akkus erhöht wird.

Tipp zum Nachladen:
Ladestationen sind nicht mehr als eine ganz normale 220V Steckdose. Wenn Sie Ihren Vitali Akku nachladen möchten, gehen Sie doch einfach in ein Gasthaus oder Biergarten zum Essen und Trinken (und laden auch Ihre eigenen Akkus nach). Jeder Wirt freut sich über Gäste. die lange sitzen bleiben und dabei was verzehren. Den Gastgebenr stört den Stromverbrauch nicht, denn:
Der Strompreis pro Stunde Ladung liegt bei nur etwa 2 Cent!

Zauberspruch:
Wirte leben von der Gastronomie, nicht vom Strom verkaufen. Mittlerweile hat sich unter den Wirtsleuten herumgesprochen, dass E-Bike Fahrer gute Esser und Trinker sind. Deshalb stellen Sie gleich folgende Frage: "ich würde gerne bei Ihnen Essen und Trinken. Darf ich so lange meinen Akku nachladen?" Das funktioniert immer!

Warum gibt es beim Vitali Antrieb keine Energierückgewinnung (Rekuperation) beim Bergabfahren?
Um die Batteriezellen zu schonen, beträgt der Ladestrom bei einem Vitali Akku maximal 2 Ampere.  Das würde bedeuten, dass man bei einem leeren 12Ah Akku 6 Stunden bergabfahren müsste um diesen aufzuladen. In der Fahrpraxis kommt das niemals vor, Bergabfahren dauern meist wegen dem höheren Tempo nicht besonders lange...

Ein weiterer Grund ist der, dass der Motor einen Freilauf besitzt. Bedingt durch den Freilauf lässt sich das Vitali ohne Motorunterstützung genauso leicht fahren wie ein herkömmliches Fahrrad. Der Motor läuft im Leerlauf nicht mit und erzeugt keinen Reibungswiderstand. Er kann dann aber auch keinen Strom erzeugen.

Vitali Akku-Ausführungen
Die Reichweitenangaben beziehen sich auf ein Fahrergewicht von etwa 75 kg bei 200 hm (Höhenmetern)

252Wh (36V 7Ah) Stadt - Akku
Reichweite ca. 30-40 km. Dieser Akku ist in der Stadt für Kurzstrecken geeignet. Die Kapazität reicht jedoch kaum für eine Nachmittags-Radtour aus.

374Wh (36V 10,4Ah) Kurzstrecken-Akku
Reichweite ca. 60 - 70 km. Ein bewährter Akku, der sich durch eine hohe Spannungsfestigkeit auszeichnet. Er ist ideal bei steilen Strecken, die täglich zurückgelegt werden, z.B. wenn Sie am Berg wohnen und Ihr Vitali zum Einkaufen oder zur Arbeit nutzen möchten. Bei Radtouren empfiehlt es sich, das Ladegerät mitzuführen und unterwegs nachzuladen. Abends kommt der Akku an die Steckdose und ist morgens wieder voll.

417Wh (36V 11,6Ah) Mittelstrecken-Akku
Reichweite ca. 70 - 80 km. Der ideale Akku für Tagestouren. Er bietet bereits genug Reserven, um bei einer Tagestour ohne Nachladen auszukommen. Er wird auch gerne von Wohnmobilisten verwendet, die eine gewisse Zeit ohne 220V Stromanschluss auskommen möchten. 

468Wh (36V 13,0Ah) Langstrecken-Akku
Reichweite ca. 80 - 100 km. Dieser Akku wird dann gewählt, wenn Sie Mehrtagestouren mit Gepäck unternehmen. Personen mit hohem Körpergewicht oder gesundheitlichen Leistungseinschränkungen haben bei Tagestouren die Sicherheit, wieder zum Ausgangspunkt zurück zu kommen. In diesem Akku werden größere und mehr Akkuzellen verwendet, damit die einzelnen Zellen weniger gestresst werden. Das Ergebnis ist ein sehr spannungsfester Akku mit langer Lebensdauer.

562Wh (36V 15,6Ah) Super-Langstrecken-Akku
Reichweite ca. 100 - 120 km. Für extreme Streckenbedingungen mit über 600 Tages-Höhenmetern, schlechtem Fahrbahnuntergrund, hoher Zuladung usw. wurde der Super-Akku mit 562Wh entwickelt. In diesem Akku werden größere und mehr Akkuzellen verwendet, damit die einzelnen Zellen weniger gestresst werden. Das Ergebnis ist ein sehr spannungsfester Akku mit langer Lebensdauer.

So bestimmen Sie Ihre richtige Akkustärke

Hohes Gewicht und Höhenmeter zehren die Reichweite am meisten auf.
Hohes Gewicht und Höhenmeter zehren die Reichweite am meisten auf.

Reichweitenangaben an E-Bikes sind mitunter geschönt und praxisfremd. Wir versuchen Ihnen realistische Einschätzungen über die Reichweite des jeweiligen Akkus zu geben. Viele Faktoren beeinflussen die Reichweite, daher können die Angaben stark abweichen. 

Das sind die wichtigsten Faktoren, welche die Reichweite verkürzen:

  • Steigungen, gemessen in Höhenmeter
  • Hohes Körpergewicht
  • Körperliche Einschränkungen
  • Gegenwind
  • schlechte Fahrbahn
  • zu wenig Luftdruck in den Reifen
  • Falsches Bedienen des Antriebs

Am wenigsten Einfluss haben Sie auf die Höhenmeter und Ihr Körpergewicht. Deshalb haben wir dafür eine

praktische Faustformel entwickelt:

  • Pro 100 hm (Höhenmeter) verringert sich die Reichweite um 10 Km
  • Pro 10 kg Körpergewicht verringert sich die Reichweite um 5 km

Die Reichweitenangaben der Vitali Akkus beziehen sich auf ein Fahrergewicht von etwa 75 kg bei 200 hm (Höhenmetern)

Unsere Kunden erhalten beim E-Bike Kauf ein kostenloses E-Bike Tourenplanungs-Programm mit Einweisung. Damit können Sie minutenschnell die Strecke mit Kilometer und Höhenmeter-Angaben ermitteln.

Vitali Akkupflege

Die Haltbarkeit seines LiIon Akkus kann man durch eine richtige "Akkupflege" durchaus positiv beeinflussen. Das sind die wichtigsten Dinge, die es zu beachten gibt:

  • Häufiges Nachladen
    Je häufiger Sie - zwischendurch -  einen Li Ion Akku aufladen, desto länger ist seine Lebenserwartung. Dies wurde in Langzeittests von Extraenergy festgestellt. Nickel-Cadmium und Nickel-Metallhydrith-Akkus müssen dagegen immer leer gemacht werden, um den Memory (NiCa)- oder Batterie-Trägheitseffekt (NiMh) zu vermeiden.
  • Temperaturen beachten
    Nachladen bei Zimmertemperatur, keine Höchstbelastung z. B. Bergfahrten bei gefrorenem Akku. Der Grund liegt darin, dass beim Laden und Entladen Wärme entsteht. Bei Frost werden die Akkuzellen durch die Heiß-Kalt Situation enorm gestresst. Die Isoliermembranen können dadurch beschädigt werden. Denn Akku im Sommer nicht durch Sonneneinstrahlung aufheizen lassen.
  • Stromanschlüsse pflegen
    Die Ladebuchse und Stromanschlüsse mit Kontaktspray regelmäßig reinigen. Schleißen Sie nach dem Laden die Klappe der Ladebuchse.
  • Akku nicht tiefentladen
    Den Akku alle 2 bis 3 Monate nachladen, um eine Tiefentladung zu vermeiden. Akkuexperten raten dazu, den Akku nur zur Hälfte geladen zu lagern. Das ist jedoch in der Praxis recht umständlich.

Vitali Akku konstruktive Besonderheiten

Die Qualität steckt im Detail

Das über viele Jahre entwickelte Vitali Akkusystem hat bereits konstruktive Lösungen, welche auf die hohe Qualität und Sicherheit hinweisen: 

  • Intergriertes Rücklicht
    Das im Akku integrierte Rücklicht brennt, sobald das System eingeschaltet wird. Das sparsame LED Licht signalisiert im Straßenverkehr einem nachfolgenden Autofahrer sich vorsichtig zu verhalten.
    Es erinnert auch daran, nach der Fahrt den Antrieb ganz abzustellen. So wird verhindert, dass aus Versehen der Akku tief entladen werden könnte.
  • Abschließbar
    Der Akku wird mit einem "Zünd"-Schlüssel abgeschlossen oder gestartet. Das Schloss hat 3 Stellungen:
    1. Wenn Sie den Schlüssel ganz nach Links drehen ist der Akku entriegelt und Sie können ihn heraus ziehen
    2. In der mittleren Stellung ist der Akku abgeschlossen und AUS geschaltet, den Schlüssel können Sie abziehen.
    3. in der rechten Stellung ist der Akku EIN geschaltet, das Rücklicht brennt, der Schlüssel lässt sich nicht herausziehen (oder verlieren)
  • Intelligente Stromabschaltung
    Neben der Bedienungsfreundlichkeit gibt es noch einen bedeutenden konstruktiven Vorteil: In der AUS Stellung ist die Stromzufuhr zu den Kontakten komplett unterbrochen. Das bedeutet:
    1. es können keine Kriechströme den Akku entleeren
    2. Beim Einschieben des Akkus in die Gepäckträgerhalterung wird Funkenfeuer an den Kontakten vermieden
  • Viele Akkuvarianten
    Akkus sind teuer. Daher bieten wir in unserem Vitali Faltpedelec mehrere Akkuvarianten mit unterschiedlichen Kapazitäten an. Je nach Bedarf können Sie den Akku wählen, den Sie für Ihren Einsatzzweck benötigen.

Vitali Lade-Technik

Während die Akkuzellen ohne Balancer gequält werden...
Während die Akkuzellen ohne Balancer gequält werden...
...laufen die Zellen mit Balancing zu Höchstform auf!
...laufen die Zellen mit Balancing zu Höchstform auf!

Vitali Akku - LadetechnikIm Vitali LiIon Akku werden Panasonic-Rundzellen verwendet. Diese gelten unter Fachleuten derzeit als eine der sichersten und langlebigsten LiIon Mn Akkuzellen weltweit. Damit der Akkupack die optimale Leistung zur Verfügung stellt, wird ein sogenanntes Batteriemanagementsystem BMS verwendet. Beim Einsatz des BMS kommt neben der Temperaturkontrolle, der Diagnose und der Ladezustandsermittlung daher vor allem die Ladungs- und Entladungs-Steuerung inklusive Balancierung zum Tragen, wobei der elektronische Balancer bei ungleichen Ladungszuständen der Einzelzellen für eine Angleichung sorgt. Die Elektronik regelt den Lade- und Entladevorgang. Die Zellen werden einzeln überwacht und es wird dadurch verhindert, dass diese entweder tiefentladen oder überladen werden. Dieses Verfahren sorgt für die hohe Sicherheit und Langlebigkeit der Vitali Akkus.

Beispiel Entlade-Balancing
Stellen Sie sich vor, es sitzen 40 Ruderer in einer Galeere. Alle sind unterschiedlich fit. Während die einen 4 Stunden ununterbrochen rudern können, brechen die ersten schon nach 3 Stunden zusammen. Jetzt müssten die restlichen Starken mehr Arbeit leisten, damit das Fahrtempo beibehalten wird. Damit werden sowohl die schlechten als auch die guten Ruderer permanet überlastet. Der Balancer sorgt dafür, dass die unterschiedlichen Zellen so arbeiten, dass keine einzelne überfordert wird. Er sorgt permanent für die Leistungsverteilung unter den 40 Zellen. Wenn die Entladeschlussspannung von etwa 30 Volt erreicht wird, sind alle Zellen gleichmäßig entladen, ohne dass eine Zelle tiefentladen wurde und dadurch kaputt geht.

Beispiel Lade-Balancing
Die 40 Galeerenruderer bekommen endlich Nahrung verteilt. Jeder erhält die gleiche Ration. Während die einen großen Hunger haben und das Essen nicht reicht, müssen die anderen sich zwingen, den Teller leer zu essen. Der Balancer sorgt dafür, dass das Essen nach Bedarf veretilt wird und keiner hungern oder platzen muss. Der Balancer überwacht permanent den Ladezustand jeder einzelnen Zelle. Sind etwa 80% vollgeladen, wird der Ladestrom reduziert. Die Zellen werden vorsichtig fertig aufgeladen, bis die Ladeschlussspannung von knapp über 40 Volt erreicht ist und alle gleichmäßig voll geladen sind.

Das ist der Unterschied von billigen zu teuren Akkus:
Es kommt auf die Zellqualität und das Batteriemanagementsystem an, damit der Akku immer seine volle Lesitung abgeben kann und lange hält!

Bedienelement mit vielen Funktionen

Vitali Display mit Drehgriff, die ideale Kombination
Vitali Display mit Drehgriff, die ideale Kombination

Das Bedienelemet (Display) ist an der linken Lenkerseite platziert und mit dem Daumen gut erreichbar. Daneben ist der "Gas" Drehgriff angebracht.

Auf dem Display sehen sie permanet angezeigt:

  • Geschwindigkeit km/h
  • Gefahrene Gesamtkilometer
  • Batteriekapazität
  • aktueller Stromverbrauch
  • Tempomat Geschwindigkeitsstufe von 0 bis 6

mit der Funktionstaste schalten Sie auf:

  • Tageskilometer
  • Fahrzeit
  • Displaybeleuchtung

Bedienelement
Mit dem Display bedienen Sie mir 4 Tasten folgende Funktionen:

  • Rechter Taster rot: Antrieb Ein-Schalten
    Wenn Sie den roten viereckigen Taster drücken wird der Antrieb aktiviert. Im Stillstand schaltet der Antrieb nach 3 Minuten ab und muss dann wieder über diesen Taster eingeschaltet werden.
  • Linker Taster weiß: Funktionstaste
    Damit sehen Sie die gefahrenen Tageskilometer, Fahrzeit und schalten die Display-Beleuchtung ein.
  • Pfeiltaste (+)
    Mit der Pfeiltaste (+) erhöhen Sie die Geschwindigkeitsstufen und machen die Display-Beleuchtung heller
  • Pfeiltaste (-)
    Mit der Pfeiltaste (-) verringern Sie die Geschwindigkeitsstufen, machen die Display-Beleuchtung dunkler und setzen die Tageskilometer und Fahrzeit auf Null.

Fahren im Tempomatbetrieb

  • Die gewählte Geschwindigkeit wird unabhängig von der eigenen Tretkraft erreicht. Je stärker mit eigener Tretkraft der Motor unterstützt wird, umso geringer ist der Strom­verbrauch. Auch bei Steigungen arbeitet der Motor unabhängig von Ihrer eigenen Tretkraft!
  • Fahren Sie schneller als die gewählte Geschwindigkeit, schaltet der Motor automatisch ab, bis die Geschwindigkeit wieder geringer ist. Da der Motor mit einem Freilauf ausgestattet ist, fahren Sie ohne Motorunterstützung so leicht wie mit einem herkömmlichen Fahrrad.
  • Die „Assist“-Tempostufen 1 bis 3 sind reichweitenoptimiert, die Stufen 4 bis 6 sind auf hohes Tempo ausgelegt. Bei Steigungen oder wenn Sie große Reichweiten erzielen möchten, wählen Sie eine Geschwindigkeits-Stufe zwischen 1 und 3. Bei diesem Tempo ist der Energieverbrauch des Antriebs am geringsten. Mit zunehmender Geschwindigkeit steigt der Energieverbrauch deutlich an. Wie bei einem Pedelec gefordert, unterstützt der Motor ausschließlich beim Treten. Sobald mit dem Treten aufgehört wird, stoppt auch der Motor.

Fahren mit Drehgriffbedienung

  • Mit dem Drehgriff betätigen Sie die 6 km/h Schiebehilfe. Auf unwegsamen Strecken können Sie bequem ohne Anstrengung neben Ihrem Vitali herlaufen
  • Beim Anfahren am Berg startet das Vitali bei Betätigung des Drehriffs ohne Mitzutreten bis zu einer Geschwindigkeit von 6 km/h durch.
  • In jeder Geschwindigkeitsstufe können Sie mit dem Drehgriff bis zur Maximalgeschwindigkeit beschleunigen. Gerade an kurzen Anstiegen oder beim Übereholen ist diese Funktion ideal. Ebenso in der Innenstadt, wo ständig beschleunigt und angehalten werden muss. Mit dem Drehgriff passen Sie die Geschwindigkeit immer an die Situation an.
  • In der „Auto“-Stufe fahren Sie ohne permante Motorunterstützung und schalten bei Bedarf mit dem Drehgriff Motorunterstützung bis 25 km/h zu.

Die unterschiedlichen Sensor-Techniken

Zu Regulierung des Elektroantriebs gibt es lediglich zwei unterschiedliche Sensortechniken: Den Drehsensor und den Kraftsensor. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile, je nachdem, wie man sein Elektrorad fahren möchte.

Die Drehsensor-Technik

Der Drehsensor ist der einfachste Sensor. Eine Magnetscheibe, die an der Tretkurbel angebracht ist, gibt beim Treten Impulse an einen Sensor. Dieser leitet an die Steuerung die Information weiter: es wird getreten, Motor arbeite! Am Anfang der Drehsensorentwicklung hatte die Magnetscheibe 5 Magneten, was eine Verzögerung beim Anfahren und Anhalten mit sich brachte. Mittlerweile besitzen Vitalis eine Magnetscheibe mit 12 Magneten. Dadurch startet der Motor sofort beim Lostreten und stoppt entsprechend schnell beim Anhalten.

Vorteile der Drehsensor-Technik:

  • Einfache, preiswerte Technik
  • sehr zuverlässig
  • Der Motor arbeitet unabhängig von der Tretkraft. Selbst ganz schwache Personen oder bei Knie-/ Hüftproblemen muss das Pedal nur bewegt werden
  • Müheloses Fahren, Berge werden ohne Kraftanstrengung überwunden

Nachteile der Drehsensor-Technik:

  • Die Technik lädt dazu ein, "faul" zu werden, denn man kann sich vom Motor ziehen lassen
  • Daraus kann ein höherer Stromverbrauch resultieren
  • Der Motor schaltet bei simpler Programmierung der Steuerung erst nach einer halben bis ganzen Pedalumdrehung ein oder braucht eine Sekunde, bis er bei Stillstand der Tretkurbel abschaltet
  • Unsicheres Kurvenverhalten

Viele Hersteller einfacher Pedelecs verwenden noch die erste, einfache Generation der Drehsensortechnik, die einige Nachteile wie oben beschrieben, mit sich brachte. Bei den Vitalis wurde die Drehsensortechnik perfektioniert und ermöglicht ein leichtes Fahren, wie es mit keinem Kraftsensor möglich ist.

Der höhere Stromverbrauch gegenüber der Kraftsensortechnik wird bei den Vitalis durch die kleinen Laufräder und das daraus resultierende hohe Drehmoment wieder wett gemacht.

Die Kraftsensor-Technik

Zum besseren Verständnis, warum an den Vitalis kein Kraftsensor verwendet wird, erkläre ich Ihnen noch die Wirkungsweise und die Vor- und Nachteile des Kraftsensors:

Der Kraftsensor (Torxsensor) ermittelt den Druck, den Sie mit Ihrem Fuß auf das Pedal geben und lässt den Motor entsprechend arbeiten. Dieses System wird vorwiegend an Mittel- und Hinterradmotoren verwendet und ermöglicht. Die Kraftmessung erfolgt meistens elektronisch an der Tretachse. Die Technik ist sehr kompliziert: Bei Belastung der Tretachse verändert sich das Magnetfeld der Achse was wiederum als elektronischer Messwert an die Steuerung weitergeleitet wird. Diese muss nun die Veränderung der Tretkraft und das sich laufend beim Treten veränderte Drehmoment in ein gleichmäßiges Signal an den Motor weiterleiten. Sonst würde der Motor je nach Pedalstellung zwischen dem oberen und unteren Totpunkt mehr und weniger arbeiten. Man spricht von der Kadenz, der Harmonisierung wechselnder Tretsignale zu einem gleichmäßigen Unterstützungsverlauf des Motors. Dieser Vorgang ist so kompliziert, dass die Entwicklung dieser Softewaretechnik nur von Unternehmen mit einer Umsatzgröße von über einer Milliarde Euro und entsprechendem Knowhow gestemmt werden kann. Zwischenzeitlich funktionieren bei allen Motoren, die auf dem Markt erhältlich sind, weitgehend diese Steuerungstechnik. Weiter Infos zu diesem Thema finden Sie auf der Seite Schaltungen für E-Bikes »

Vorteile der Kraftsensor-Technik:

  • Die Geschwindigkeit und Kraft des Motors wird über den Pedaldruck reguliert. Der Motor spricht direkt an, man spricht daher auch von intuitiver Bedienung des E-Antriebs.
  • Die Geschwindigkeit kann exakt reguliert werden, zum Beispiel beim nebeneinander Fahren in der Gruppe.
  • Durch unterschiedliche Unterstützungsstufen kann man mehr oder weniger stromsparend aus eigener Kraft treten.

Nachteile der Kraftsensor-Technik:

  • Auch bei hohem Unterstützungsmodus müssen Sie permanent mit einem gewissen Druck in die Pedale treten, besonders an Steigungen. Diese Anstrengung kann körperlich zu anstrengend sein, insbesondere bei Bein-/ Knieproblemen, Übergewicht und sonstigen Einschränkungen.
  • Beim Schalten muss die Motorkraft reduziert werden. BOSCH verwendet dafür eine sehr aufwendige Steuerung. Trotzdem erfordert es noch ein gewisses Gefühl beim Schalten. Offensichtlich gibt es genug Menschen, die beim Schalten Ihre Beinkraft nicht genug reduzieren. Das erklärt dem zum Teil sehr hohen Kettenverschleiß oder Defekte an der Nabenschaltung.

Resümee
Unsere Kunden/innen schätzen an den Vitalis die mühelose Leichtigkeit beim Fahren. In Verbindung mit dem starken 20" Antriebsrad, der Tempomat- und Drehgriff-Funktion ist die Drehsensor-Technik speziell an den Vitalis die ideale Steuerungstechnik und wird auch künftig beibehalten werden.

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